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Alternative Investments: Anteile oder ein eigenes Unternehmen

Alternative Investments sind Anlagen außerhalb von Aktien, Anleihen und Bankeinlagen: Beteiligungen an Startups und Unternehmen, Private Equity, Immobilien, Rohstoffe. Wer so investiert, sucht meist eine Rendite, die nicht mit der Börse schwankt, oder mehr Einfluss darauf, worin sein Geld steckt. Diese Seite ordnet die gängigen Wege danach, was Sie am Ende besitzen und was Sie mitbestimmen. Ein Weg fehlt in den meisten Vergleichen: ein eigenes, fertig aufgebautes Unternehmen, das Ihnen zu hundert Prozent gehört.

Stand: 29. September 2026

Unternehmer im dunkelblauen Anzug liest in einem hellen Büro aus Naturstein Unterlagen seiner Gesellschaft

Was zählt zu alternativen Investments?

Alternative Investments sind alle Anlagen, die nicht über die Börse in Aktien oder Anleihen und nicht als Bankeinlage laufen. Für Privatpersonen im deutschsprachigen Raum sind vier Wege üblich, dazu kommt als fünfter das eigene Unternehmen.

Crowdinvesting in Startups läuft über Online-Plattformen. Sie erwerben einen kleinen Anteil oder geben dem Unternehmen ein Nachrangdarlehen. Mitsprache haben Sie nicht. Seit November 2021 gilt in der EU die Verordnung (EU) 2020/1503 für solche Plattformen: Wer als nicht kundiger Anleger mehr als 1.000 Euro oder mehr als 5 Prozent seines Reinvermögens in ein einzelnes Projekt steckt, je nachdem, welcher Betrag höher ist, muss vorher einen Risikohinweis ausdrücklich bestätigen.

Eine direkte Beteiligung an einem Unternehmen, etwa als Business Angel, als stiller Gesellschafter oder mit einem GmbH-Anteil, wird einzeln verhandelt. Sie erhalten in der Regel einen Minderheitsanteil. Wie viel Sie mitreden, steht im Beteiligungsvertrag.

Fonds für private Märkte bündeln Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen. Seit dem 10. Januar 2024 gilt die überarbeitete ELTIF-Verordnung, die auf EU-Ebene keinen Mindestbetrag für Privatanleger mehr vorschreibt. Die Anbieter legen eigene Mindestsummen fest. Klassische Private-Equity-Spezialfonds stehen in Deutschland nur professionellen und semiprofessionellen Anlegern offen, Letztere müssen nach dem Kapitalanlagegesetzbuch mindestens 200.000 Euro investieren.

Immobilien und Rohstoffe wie Gold sind Sachwerte. Sie besitzen etwas Greifbares, das Ergebnis hängt aber am Marktpreis, nicht an Ihrer Arbeit.

WegWas Sie erwerbenMitspracheEinstieg
Crowdinvesting in Startupskleiner Anteil oder Nachrangdarlehenkeineab kleinen Beträgen, Risikohinweis ab 1.000 Euro oder 5 Prozent des Reinvermögens (EU-Verordnung 2020/1503)
Direkte BeteiligungMinderheitsanteil an einer Gesellschaftnach VertragVerhandlungssache
Fonds für private Märkte (ELTIF)Fondsanteilekeinekein Mindestbetrag auf EU-Ebene seit 10.01.2024, Anbieter legen eigene fest
Private-Equity-SpezialfondsFondsanteilekeinefür semiprofessionelle Anleger mindestens 200.000 Euro (Kapitalanlagegesetzbuch)
Eigenes Unternehmendie ganze Gesellschaftalle Entscheidungenbei uns 14.900 bis 29.900 Euro einmalig für den Aufbau

Worin sich ein Anteil von einem eigenen Unternehmen unterscheidet

Ein Anteil ist ein Stück eines Unternehmens, das andere führen. Ob es wächst, entscheiden die Gründer, der Vorstand oder das Fondsmanagement. Verkaufen können Sie Ihren Anteil meist erst, wenn das ganze Unternehmen verkauft wird oder an die Börse geht. Bis dahin ist Ihr Geld gebunden, und Sie sehen zu.

Ein eigenes Unternehmen gehört Ihnen ganz. Sie legen die Preise fest, entscheiden über Werbung und Programme und bestimmen, wann Sie verkaufen. Der Unterschied liegt nicht im Risiko, sondern in der Rolle: Beim Anteil sind Sie Geldgeber, beim eigenen Unternehmen sind Sie Unternehmer. Umsatz sagt Ihnen niemand zu, weder bei einem Startup-Anteil noch bei einer eigenen Firma.

KriteriumAnteil an einem UnternehmenEigenes Unternehmen
Was Ihnen gehörtein Prozentsatz, meist in der Minderheitdie ganze Gesellschaft mit Marke und Domain
Wer entscheidetGründer, Vorstand, FondsmanagementSie
Wovon das Ergebnis abhängtvon der Führung durch anderevon Ihren Entscheidungen und vom Markt
Wann Sie verkaufen könnenmeist erst beim Verkauf oder Börsengang des ganzen Unternehmenssobald Sie einen Käufer haben, ohne Zustimmung anderer Gesellschafter
Ihre ArbeitkeineEntscheidungen über Marke, Preise und Werbung

Was ein eigenes Unternehmen im US-Longevity-Markt kostet

Ein fertig aufgebautes Longevity-Unternehmen in den USA kostet bei uns 14.900 bis 29.900 Euro einmalig, je nach Paket. Die Hälfte zahlen Sie bei Auftrag, die andere Hälfte bei der Übergabe des Portals in Woche vier.

Enthalten sind die vollständige administrative Gründung Ihrer US-Gesellschaft, das Telehealth-Portal unter Ihrer Marke, die Anbindung an ein Ärztenetzwerk mit Zulassung in allen US-Bundesstaaten und an eine Apotheke sowie die Zertifizierung, ohne die Google und Meta keine Werbung für das Portal zulassen.

Laufend kommen 1.250 Euro im Jahr für das Hosting und 250 Euro im Monat für die Compliance-Überwachung dazu. Im Premiumpaket sind beide für die ersten zwölf Monate enthalten. Für Werbung empfehlen wir 2.000 bis 3.000 Euro im Monat über Ihr eigenes Anzeigenkonto. Gebühren des Bundesstaats für Ihre Gesellschaft, etwa für den jährlichen Bericht, trägt Ihre Gesellschaft. Ihre Höhe hängt vom Bundesstaat ab.

PostenBetrag
Aufbau, einmalig14.900 Euro (Basis), 19.950 Euro (Standard), 29.900 Euro (Premium)
Hosting1.250 Euro im Jahr, im Premiumpaket im ersten Jahr enthalten
Compliance-Überwachung250 Euro im Monat, im Premiumpaket im ersten Jahr enthalten
Werbebudget, empfohlen2.000 bis 3.000 Euro im Monat, über Ihr eigenes Anzeigenkonto
Gebühren des Bundesstaatsträgt Ihre Gesellschaft, je nach Bundesstaat

Was die drei Pakete im Einzelnen enthalten, steht auf der Seite Pakete und Preise.

Wie das Unternehmen arbeitet und was Ihre Rolle ist

Ihre US-Gesellschaft ist eine Managementgesellschaft. Sie führt alles, was keine Medizin ist: Marke, Portal, Preise, Werbung und Abrechnung. Die Behandlung übernehmen lizenzierte US-Ärzte des angebundenen Netzwerks in ihrer eigenen Gesellschaft, die Medikamente liefert eine Apotheke. Deshalb brauchen Sie keinen Arzttitel. Wie diese Aufteilung rechtlich funktioniert, erklärt die Seite zur Managementgesellschaft und Ärztegesellschaft.

Patienten zahlen alles im Portal an Ihre Gesellschaft. Ihre Gesellschaft verdient an der Mitgliedschaft und an der Spanne zwischen dem Einkaufspreis bei den Partnern und dem Preis, den Sie im Portal festlegen. Wie Patienten in den USA online von der Anfrage bis zur Lieferung kommen, zeigt die Seite Telehealth in den USA.

Bei Ihnen bleiben die Entscheidungen, die ein Unternehmer trifft: welche Programme im Vordergrund stehen, zu welchem Preis, mit welchem Werbebudget. Einen Laden, Personal vor Ort oder Öffnungszeiten gibt es nicht.

Für wen ein eigenes Unternehmen passt und für wen nicht

Ein eigenes Unternehmen passt, wenn Sie Entscheidungen selbst treffen wollen und bereit sind, neben dem Aufbau ein Werbebudget einzusetzen. Es passt auch, wenn Ihnen wichtig ist, dass am Ende eine Gesellschaft mit eigener Marke Ihnen gehört, die Sie weiterführen oder verkaufen können.

Es passt nicht, wenn Sie eine Anlage suchen, um die Sie sich nicht kümmern müssen, oder wenn Sie feste Ausschüttungen erwarten. Dafür sind Fonds oder breit gestreute Anlagen der bessere Weg. Ein Unternehmen verlangt Führung, und Zusagen zu Umsatz oder Gewinn gibt es dafür von niemandem.

Häufige Fragen

Was sind alternative Investments? Alternative Investments sind Anlagen außerhalb von Aktien, Anleihen und Bankeinlagen. Dazu zählen Beteiligungen an Startups und Unternehmen, Private Equity, Immobilien und Rohstoffe wie Gold. Ihr Wert hängt nicht direkt am Börsenkurs, dafür ist das Geld oft über Jahre gebunden und schwer zu verkaufen.

Wie kann man als Privatperson in Startups investieren? Über Crowdinvesting-Plattformen ab kleinen Beträgen, direkt als Business Angel oder über Fonds für private Märkte. Bei Crowdinvesting müssen nicht kundige Anleger ab 1.000 Euro oder 5 Prozent ihres Reinvermögens je Projekt einen Risikohinweis ausdrücklich bestätigen. Mitsprache im Startup haben Sie auf keinem dieser Wege, außer der Beteiligungsvertrag sieht sie vor.

Ist ein eigenes Unternehmen eine Geldanlage? Nein. Sie kaufen bei uns keine Anlage, sondern den Aufbau Ihres eigenen Unternehmens. Danach führen Sie es als Eigentümer. Was es einbringt, hängt von Ihren Entscheidungen und vom Markt ab.

Wie viel Kapital brauche ich für ein eigenes Longevity-Unternehmen? Der Aufbau kostet 14.900 bis 29.900 Euro einmalig. Laufend kommen 1.250 Euro im Jahr für das Hosting und 250 Euro im Monat für die Compliance-Überwachung dazu, im Premiumpaket im ersten Jahr enthalten. Für Werbung empfehlen wir 2.000 bis 3.000 Euro im Monat.

Ist das ein Franchise? Nein. Das Portal trägt nur Ihre Marke, wir erhalten keinen Anteil an Ihrem Umsatz, und es gibt kein Vertragsende, an dem das Geschäft endet. Den Vergleich mit einem Franchise zeigt die Seite Franchise-Unternehmen.

Muss ich Arzt sein? Nein. Ihre Gesellschaft führt das Geschäft, die Behandlung übernehmen lizenzierte US-Ärzte in ihrer eigenen Gesellschaft.

Ein Unternehmen, das Ihnen gehört

Wir bauen Unternehmern aus dem deutschsprachigen Raum ein eigenes Longevity-Unternehmen in den USA auf: vollständige administrative Gründung Ihrer US-Gesellschaft, Telehealth-Portal unter Ihrer Marke, Ärztenetzwerk, Apotheke, Zertifizierung. Kein Anteil, kein Fonds, keine Lizenz. In dreißig Minuten wissen Sie, ob das Modell zu Ihnen passt.

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