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Ihr Unternehmen

Franchise-Unternehmen: was Sie bekommen, was es kostet, was Ihnen gehört

Ein Franchise-Unternehmen ist ein Betrieb, den ein selbstständiger Unternehmer unter der Marke und nach dem System eines anderen führt. Der Franchisegeber liefert Marke, Konzept, Einkauf und Schulung. Der Franchisenehmer zahlt dafür eine Eintrittsgebühr und einen laufenden Anteil seines Umsatzes. Diese Seite erklärt, wie das System funktioniert und was es kostet. Und sie zeigt, warum ein fertig aufgebautes Geschäft, das nach der Übergabe Ihnen gehört, in den Punkten besser abschneidet, auf die es ankommt.

Von Manuel Horn, Gründer und CEO von First Stake Partners

Stand: 20. Oktober 2026

Abendhimmel über der Betonkante eines modernen Gebäudes

Wie funktioniert das Franchise-System?

Das Franchise-System ist ein Vertrag zwischen zwei selbstständigen Unternehmen. Der Franchisegeber hat ein Geschäftsmodell entwickelt und erprobt. Er vergibt das Recht, dieses Modell an einem Standort oder in einem Gebiet zu betreiben. Der Franchisenehmer gründet dafür sein eigenes Unternehmen, investiert eigenes Kapital und trägt das Risiko des Betriebs.

Im Gegenzug bekommt er ein Paket, das er allein nicht hätte: eine bekannte Marke, ein Handbuch für jeden Ablauf, Einkaufskonditionen, Werbung auf Systemebene und einen Ansprechpartner, der das Geschäft schon hundertfach hat starten sehen. Der Deutsche Franchiseverband beschreibt das als Partnerschaft auf Zeit: Der Vertrag läuft über Jahre, danach wird verlängert oder beendet.

Das Entscheidende steht im Kleingedruckten. Die Marke bleibt beim Franchisegeber. Der Franchisenehmer darf sie nutzen, so lange der Vertrag läuft. Endet er, endet auch das Geschäft unter diesem Namen. Der Franchisenehmer hat dann jahrelang eine Marke bekannt gemacht, die er nicht mitnehmen kann.

Was kostet ein Franchise?

Ein Franchise kostet eine Eintrittsgebühr zu Beginn und laufende Gebühren während der gesamten Laufzeit. Die laufende Gebühr liegt nach Angaben des Deutschen Franchiseverbands und der Franchise-Portale zwischen 1 und 15 Prozent des Nettoumsatzes, häufig zwischen 3 und 10 Prozent. Laut der Statistik des Verbands für 2022 verlangen 29 Prozent der Systeme stattdessen eine feste Monatsgebühr.

Die Eintrittsgebühr hängt von der Branche ab. Das Portal franchiseportal.de nennt für die Gastronomie im Schnitt 3.000 Euro, für Systeme im Immobilienbereich rund 20.000 Euro. Dazu kommen die eigentlichen Investitionen: Ladenbau, Ausstattung, Warenlager, Personal. Die Gebühr ist meist der kleinere Teil.

PostenWas üblich istQuelle
EintrittsgebührGastronomie im Schnitt 3.000 Euro, Immobilien rund 20.000 Eurofranchiseportal.de, Stand 2026
Laufende Gebühr1 bis 15 Prozent vom Nettoumsatz, häufig 3 bis 10Deutscher Franchiseverband, deutschland-startet.de
Feste Monatsgebühr statt Umsatzanteilbei 29 Prozent der SystemeDFV-Statistik 2022
Werbebeitragzusätzlich, oft als weiterer Prozentsatzfranchiseverband.com

Die Rechnung, die kaum ein Prospekt zeigt: Bei 10.000 Euro Monatsumsatz und einer laufenden Gebühr von 8 Prozent gehen 800 Euro im Monat an den Franchisegeber, also 9.600 Euro im Jahr. Über zehn Jahre sind das 96.000 Euro für die Nutzung einer Marke, die am Ende nicht Ihnen gehört. Der Monatsumsatz ist hier eine Annahme zur Veranschaulichung, keine Prognose.

Der Anteil wächst mit. Verdoppelt der Betrieb seinen Umsatz auf 20.000 Euro im Monat, verdoppelt sich die Gebühr auf 19.200 Euro im Jahr, ohne dass der Franchisegeber mehr leistet als vorher. Wer gut arbeitet, zahlt mehr für dasselbe Paket.

Geht ein Franchise ohne Eigenkapital?

Ein Franchise ohne Eigenkapital ist möglich, wenn eine Förderbank die Gründung finanziert. Der ERP-Gründerkredit StartGeld der KfW finanziert Gründungen mit bis zu 200.000 Euro und verlangt kein Eigenkapital (KfW, Stand September 2026). Die Bank prüft trotzdem das Vorhaben, und den Kredit zahlen Sie mit Zinsen zurück, auch wenn der Betrieb schwächer läuft als geplant.

Die Hürde liegt oft beim Franchisegeber. Franchise-Portale führen bei den meisten Systemen ein benötigtes Eigenkapital auf, weil der Franchisegeber sehen will, dass sein Partner die Anlaufzeit durchsteht. Wer mit wenig Eigenkapital startet, findet deshalb eher Systeme ohne Ladenlokal und ohne Warenlager, bei denen die Investition klein ist.

Die laufende Gebühr bleibt in jedem Fall. Ein Kredit finanziert den Einstieg, der Umsatzanteil an den Franchisegeber läuft die ganze Vertragszeit weiter.

Franchise nebenberuflich, online und im Gesundheitsbereich

Ein Franchise nebenberuflich zu führen, lassen viele Systeme nicht zu. Wer einen Standort mit Öffnungszeiten und Personal betreibt, muss dort sein. Einige Systeme sind ausdrücklich für den Nebenerwerb gebaut, meist Vertrieb oder Dienstleistungen ohne festen Standort. Was erlaubt ist, steht im Franchisevertrag.

Ein Online-Franchise ist ein Franchise, dessen Geschäft im Internet läuft, etwa ein Onlineshop oder eine Beratung per Video. Das Grundmuster bleibt gleich: Marke und System gehören dem Franchisegeber, Sie zahlen Eintritt und laufende Gebühr.

Im Gesundheitsbereich arbeiten Franchise-Systeme in Deutschland vor allem vor Ort, etwa in Fitness, Pflege oder Ernährungsberatung. Viele setzen eine fachliche Qualifikation voraus, beim Franchisenehmer selbst oder beim Personal.

Unser Modell verbindet die drei Stichworte, ohne ein Franchise zu sein. Das Geschäft läuft vollständig online, es gibt keinen Laden, kein Personal vor Ort und keine Öffnungszeiten. Die Behandlung übernehmen lizenzierte US-Ärzte des angebundenen Netzwerks, deshalb brauchen Sie keine medizinische Qualifikation. Bei Ihnen bleiben die Entscheidungen über Marke, Preise und Werbung.

Der Punkt, an dem sich die Wege trennen

Beim Franchise mieten Sie ein Geschäftsmodell. Sie zahlen einen Anteil Ihres Umsatzes, halten sich an Vorgaben zu Sortiment, Preisen und Gestaltung, und geben die Marke am Vertragsende zurück. Was bleibt, sind Ihre Erfahrung und Ihre Kunden, soweit der Vertrag Ihnen die überhaupt lässt.

Es geht auch anders. Ein Anbieter baut das Unternehmen fertig auf und übergibt es. Danach gehören Gesellschaft, Marke, Domain und Kundendaten dem Käufer. Statt eines Umsatzanteils zahlt er eine feste Gebühr für Technik und Compliance, die gleich bleibt, ob der Betrieb 5.000 oder 50.000 Euro im Monat macht. Kein Gebiet, keine Preisvorgabe, kein Vertragsende, an dem das Geschäft unter diesem Namen aufhört.

Das ist unser Modell, und es schlägt das Franchise in vier von fünf Punkten, die einen Betrieb über Jahre prägen.

KriteriumFertiges Geschäft mit EigentumFranchise
Wem gehört die MarkeIhnen, dauerhaftdem Franchisegeber, Nutzung auf Zeit
Laufende Zahlungfeste Gebühr für Betrieb und Compliance, unabhängig vom UmsatzAnteil vom Umsatz, meist 3 bis 10 Prozent, steigt mit dem Erfolg
Vorgaben im BetriebRechtsrahmen des Marktes, keine Vorgaben des AnbietersSortiment, Preise, Gestaltung, Gebiet
Ende des VertragsSie führen weiter, mit oder ohne AnbieterGeschäft endet unter dieser Marke
Erprobtes Modell zum Startja, aufgebaut und übergebenja, das ist die Stärke des Franchise

Der fünfte Punkt geht unentschieden aus, und das ist der ehrliche Teil: Ein eingeführtes Franchise bringt eine Marke mit, die Kunden bereits kennen. Wer eine Bäckerei in einer deutschen Fußgängerzone eröffnet, hat davon etwas. Im US-Longevity-Markt gibt es diese Marke nicht zu mieten, weil kein System sie anbietet.

Ist First Stake Partners ein Franchise?

Nein. First Stake Partners ist kein Franchisegeber, und unsere Kunden sind keine Franchisenehmer. Wir bauen Ihr Unternehmen einmal auf und übergeben es. Danach gibt es kein System, dem Sie angehören, und keine Marke, die Sie von uns mieten.

  • Die Online-Klinik trägt nur Ihre Marke. Ein Hinweis auf First Stake Partners erscheint dort nicht.
  • Wir erhalten keinen Anteil an Ihrem Umsatz. Laufend fallen feste Beträge für Hosting und Compliance-Überwachung an, gleich hoch bei jedem Umsatz.
  • Die Preise in der Online-Klinik legen Sie fest. Ein Gebiet vergeben wir nicht.
  • Es gibt kein Vertragsende, an dem Ihr Geschäft endet. Ihre Gesellschaft, Ihre Marke und Ihre Domain gehören Ihnen. Den Quellcode Ihrer Online-Klinik erhalten Sie vollständig, ohne Lizenzgebühr und ohne Kündigungsrecht unsererseits.
  • Den Aufbau bezahlen Sie einmalig, als Paketpreis von 14.900 bis 29.900 Euro. Eine Eintrittsgebühr in ein System gibt es nicht.

Der Vergleich mit einem Franchise liegt nahe, weil beide Wege mit einem erprobten Modell starten. Der Unterschied liegt darin, was Ihnen am Ende gehört: beim Franchise das Nutzungsrecht auf Zeit, bei uns das Unternehmen.

Was das im Longevity-Markt bedeutet

Longevity, also Medizin und Betreuung für ein langes, gesundes Leben, ist in den USA ein Markt mit Direktvertrieb an Patienten: Bluttest, ärztliche Konsultation per Video, Behandlung nach Hause, monatliche Mitgliedschaft. Der Direktvertrieb von Telehealth mit Medikamenten lag 2025 weltweit bei 4,3 Milliarden US-Dollar, 42,6 Prozent davon in den USA. Suchanfragen nach „longevity clinic“ stiegen von 660 im Oktober 2025 auf 20.100 im September 2026 (Google-Suchvolumen, geschätzt).

Ein Unternehmer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt an diesen Markt nicht über ein Franchise. Es gibt keines. Er kommt hinein, indem jemand ihm das Unternehmen baut: vollständige administrative Gründung seiner US-Gesellschaft, Online-Klinik unter eigener Marke, angebundene Ärzte und Apotheke, Zertifizierung. Vier Wochen bis zur Übergabe der Online-Klinik. Die Zertifizierung beantragen wir direkt bei Baubeginn, die Prüfung dauert rund sechs Wochen.

Was das kostet, steht offen auf der Seite: 14.900 bis 29.900 Euro einmalig, je nach Paket, dazu 1.250 Euro Hosting im Jahr und 250 Euro im Jahr für die Compliance-Überwachung. Zusammen 1.500 Euro im Jahr, fest. Der Franchisenehmer aus der Rechnung oben zahlt im selben Jahr 9.600 Euro, und im nächsten mehr, wenn sein Geschäft besser läuft.

Wie das Geschäft im Einzelnen funktioniert, steht auf der Seite Longevity als Geschäftsfeld. Warum dafür kein Arzttitel nötig ist, erklärt die Seite zur Managementgesellschaft und Ärztegesellschaft. Was eine solche Online-Klinik einbringen kann, rechnet die Rechnung mit offenen Annahmen vor.

Häufige Fragen

Was versteht man unter Franchise?

Franchise ist ein Vertriebssystem, bei dem ein Unternehmen (Franchisegeber) selbstständigen Partnern (Franchisenehmern) das Recht gibt, sein Geschäftsmodell unter seiner Marke zu betreiben. Der Partner zahlt dafür Gebühren und hält sich an die Vorgaben des Systems.

Wie funktioniert das Franchise-System?

Der Franchisegeber liefert Marke, Handbuch, Schulung und Einkauf. Der Franchisenehmer gründet ein eigenes Unternehmen, investiert selbst und führt den Betrieb nach den Vorgaben. Er zahlt eine Eintrittsgebühr und laufend einen Anteil seines Umsatzes oder eine feste Monatsgebühr. Der Vertrag läuft über eine feste Zeit.

Was kostet ein Franchise laufend?

Zwischen 1 und 15 Prozent des Nettoumsatzes, häufig zwischen 3 und 10 Prozent, dazu oft ein Werbebeitrag. 29 Prozent der Systeme nehmen stattdessen eine feste Monatsgebühr (DFV-Statistik 2022). Der Umsatzanteil wird fällig, ob das Jahr gut oder schlecht war.

Ist First Stake Partners ein Franchise?

Nein. Wir bauen Ihr Unternehmen auf und übergeben es. Die Online-Klinik trägt nur Ihre Marke, wir erhalten keinen Anteil an Ihrem Umsatz, und es gibt kein Vertragsende, an dem Ihr Geschäft endet.

Geht ein Franchise ohne Eigenkapital?

Ja, wenn eine Förderbank den Einstieg finanziert. Der ERP-Gründerkredit StartGeld der KfW gibt bis zu 200.000 Euro ohne Eigenkapital. Viele Franchisegeber verlangen trotzdem ein Mindesteigenkapital, und die laufende Gebühr bleibt.

Kann man ein Franchise nebenberuflich führen?

Nur, wenn der Franchisevertrag es erlaubt. Systeme mit Standort, Öffnungszeiten und Personal verlangen meist den vollen Einsatz. Für den Nebenerwerb gebaut sind vor allem Systeme ohne festen Standort.

Gibt es ein Franchise im Longevity-Bereich?

In Europa ist uns keines bekannt, das Unternehmern ein Telehealth-Geschäft in den USA anbietet. Wir bauen dieses Unternehmen stattdessen auf und übergeben es ins Eigentum des Kunden, ohne Umsatzanteil und ohne Laufzeit.

Was ist besser: Franchise oder ein eigenes Unternehmen?

Für einen Betrieb mit Laufkundschaft und einer Marke, die Kunden schon kennen, hat ein Franchise seinen Wert. Wer dagegen ein Geschäft aufbauen will, das ihm gehört, dessen Preise er selbst setzt und dessen Wert bei ihm bleibt, fährt mit einem fertig aufgebauten eigenen Unternehmen besser. Die drei Wege im Vergleich stehen auf der Seite Unternehmen kaufen.

Ein Unternehmen, das Ihnen gehört

Wir bauen Unternehmern aus dem deutschsprachigen Raum ein eigenes Longevity-Unternehmen in den USA auf: vollständige administrative Gründung Ihrer US-Gesellschaft, Online-Klinik unter Ihrer Marke, Ärztenetzwerk, Apotheke, Zertifizierung. Ohne Umsatzanteil, ohne Vertragsende, ohne Gebietsvorgabe. In einer Stunde wissen Sie, ob das Modell zu Ihnen passt.

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