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15. September 2026

Hims & Hers 2025: Was die Zahlen über den US-Markt zeigen

Hims & Hers ist der größte Anbieter im Direktvertrieb von Telehealth mit Medikamenten. Die Geschäftszahlen für 2025 und das zweite Quartal 2026 zeigen, womit das Unternehmen wächst. Neben Teladoc und LifeMD wird sichtbar, welche Anbieter im Markt zulegen. Dieser Beitrag ordnet beides für Unternehmer ein, die eine eigene Longevity-Marke in den USA aufbauen.

Stand: 27. September 2026

Abendhimmel über der Betonkante eines modernen Gebäudes

Umsatz und Prognose

Hims & Hers setzte 2025 rund 2,35 Milliarden US-Dollar um, 59 Prozent mehr als im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sonderposten, lag bei 318 Millionen US-Dollar. Im zweiten Quartal 2026 wuchs der Umsatz um weitere 38 Prozent auf rund 753 Millionen US-Dollar. Für das ganze Jahr 2026 rechnet das Unternehmen mit 3,1 bis 3,3 Milliarden US-Dollar (Jahreszahlen 2025 vom 23.02.2026, Bericht zum zweiten Quartal 2026 vom 10.08.2026).

  • Bereinigtes EBITDA 2025318Mio. US-Dollar
  • Prognose des Unternehmens für 20263,1–3,3Mrd. US-Dollar

Das Geschäft ohne Abnehmpräparate

Ein Teil des Wachstums kam aus Abnehmpräparaten. Ohne sie wuchs der Umsatz 2025 um 43 Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar, nach Angaben des Unternehmens zu den Jahreszahlen (berichtet von STAT). Hims & Hers verkauft seine Programme getrennt für Männer und Frauen, unter den Marken Hims und Hers.

  • Umsatz 2025 ohne Abnehmpräparate1,2Mrd. US-Dollarplus 43 Prozent

Fast 2,9 Millionen Abonnenten

Ende 2025 zählte Hims & Hers mehr als 2,5 Millionen Abonnenten, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Bis Ende Juni 2026 stieg die Zahl auf fast 2,9 Millionen, 19 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Abonnenten zahlen regelmäßig für ein laufendes Programm, für das Unternehmen ist das wiederkehrender Umsatz.

  • Abonnenten Ende 2025mehr als2,5Mio.plus 13 Prozent
  • Abonnenten Ende Juni 2026fast2,9Mio.plus 19 Prozent

Hims & Hers, Teladoc und LifeMD im Vergleich

Zwei weitere börsennotierte Telehealth-Unternehmen zeigen, wie unterschiedlich sich der Markt 2025 entwickelt hat. Umsatz 2025 und Veränderung zum Vorjahr:

  • Teladoc Health2,53Milliarden US-Dollarminus 2 Prozent
  • Hims & Hers2,35Milliarden US-Dollarplus 59 Prozent
  • LifeMD194Millionen US-Dollarplus 25 Prozent

Hims & Hers und LifeMD verkaufen direkt an Verbraucher und sind deutlich gewachsen. Teladoc Health setzte etwas mehr um als Hims & Hers, aber weniger als im Vorjahr (Jahreszahlen 2025 der drei Unternehmen).

Wie groß der Direktvertrieb ist

Der Direktvertrieb von Telehealth mit Medikamenten erreichte 2025 weltweit 4,3 Milliarden US-Dollar, 42,6 Prozent davon in den USA. Für 2035 erwarten die Marktforscher 14,4 Milliarden, ein Wachstum von 12,3 Prozent im Jahr. Hims & Hers hält 31 Prozent des Marktes, die fünf größten Anbieter zusammen 70 Prozent, die übrigen 30 Prozent verteilen sich auf kleinere Marken. Wie der Markt aufgebaut ist, erklärt Telehealth in den USA.

  • Weltmarkt 2035, erwartet14,4Mrd. US-Dollarplus 12,3 Prozent im Jahr
  • Anteil der fünf größten Anbieter70Prozent
  • Anteil kleinerer Marken30Prozent

Was die Zahlen für eine eigene Longevity-Marke zeigen

Unter den drei Unternehmen sind die beiden gewachsen, die direkt an Verbraucher verkaufen. Ein Longevity-Unternehmen in den USA arbeitet nach demselben Prinzip, mit einer eigenen Marke und Programmen, die Patienten über Monate nutzen. Die Aufteilung nach Männern und Frauen finden Sie auch in den Programmen für Ihre Online-Klinik, das Geschäftsmodell dahinter in Longevity als Geschäftsfeld.

Was eine eigene Online-Klinik einbringen kann, hängt vor allem von den Programmen und vom Werbebudget ab. Die Rechnung mit offenen Annahmen steht unter Was eine Online-Klinik einbringt.

Fazit: Ein wachsender Markt mit Platz für neue Marken

Hims & Hers und LifeMD sind 2025 mit eigenen Marken und laufenden Programmen deutlich gewachsen. Bis 2035 soll sich der Direktvertrieb mehr als verdreifachen, und schon heute entfallen 30 Prozent des Marktes auf kleinere Marken. Für Unternehmer aus dem deutschsprachigen Raum ist das die Chance, mit einer eigenen Longevity-Marke in diesen wachsenden Markt einzusteigen.

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